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Intraoperative Komplikationen

  • Verletzung von Blutgefäßen
    • Gezielte Blutstillung nach Kompression
    • Blutübertragung (äußerst selten erforderlich)

 

  • Verletzung des N. recurrens
    • Vermeidung durch nicht-skelettierende und somit Durchblutungserhaltende Darstellung
    • Bei intraoperativem Verdacht der einseitigen Läsion keine Operation der Gegenseite (sofern geplant)
    • Postoperativ auffällig mit Heiserkeit, Schluckstörung, bei beidseitiger Läsion Stimmlippenstillstand mit akuter Atemnot

 

  • Verletzung N. laryngeus superior
    • Vermeidung durch Kapselnahe Präparation am Oberpol
    • Postoperative Dysphonie, Stimmschwäche
    • Besonders relevant für Patienten mit Sprechberufen, Sängern,etc.

 

  • Verletzung von Speiseröhre/Trachea
    • Übernähung und Single-shot-Antibiose
    • Problematisch sind übersehene Läsionen mit Ausbildung von Speichel- bzw. Trachealfisteln

 

  • Verletzung der Nebenschilddrüsenkörperchen bzw. deren Durchblutung
    • Bei akzidenteller Explantation Reimplantation in den M. sternocleidomastoideus
    • Postoperativ auffällig durch z.B. Kribbelparästhesien bis hin zur Pfötchenstellung
    • Kalzium- ggf. auch Vitamin-D-Substitution auch bei asymptomatischen Verlaufen zur Langzeitprophylaxe (Katarakt, Basalganglienverkalkung)

 

  • Thyreotoxische Krise
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Postoperative Komplikationen

  • Nachblutung, Hämatom
    • Vermeiden durch gründliche Blutstillung unter PEEP-Beatmung vor Abschluss der Operation
    • Klinische Kontrolle, insb. in den ersten 8h postoperativ
    • Engmaschige Überwachung bei stabiler Situation ohne klinische Symptomatik
    • Sofortige Revision bei Dynamik (Gefahr der Erstickung, erschwerte Intubation)

 

  • Wundheilungsstörung, überschießende Narbenbildung
    • Narbenrevision im Intervall bei Einschränkungen der Beweglichkeit, Schluckstörungen, Patientenwunsch bei gestörter Kosmetik

 

  • Wundabszess
    • Operative Revision

 

  • Lymphfistel
    • Selten im Rahmen onkologischer Operationen mit Lymphadenektomie

 

  • Thrombose, Embolie
    • Thromoboseprophylaxe lediglich bei onkologischen Eingriffen indiziert

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