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Anatomie der Fossa infraclavicularis

Die Fossa infraclavicularis oder Mohrenheim-Grube wird kranial von der Clavicula und seitlich von M. pectoralis major und M. deltoideus begrenzt. Weiter lateral setzt sich die Fossa in den Sulcus deltoideopectoralis fort. Bei der Fossa infraclavicularis werden eine oberflächliche und eine tiefe Schicht voneinander durch die Fascia clavipectoralis abgegrenzt. Oberflächlich verlaufen V. cephalica und die A. thoracoacromialis. In der Tiefe finden sich A. und (weiter medial) V. axillaris sowie die drei Fasciculi des Plexus brachialis.

Von außen ist die Fossa infraclavicularis insbesondere bei tiefer Inspiration gut durch die beiden begrenzenden Muskeln unterhalb der Clavicula tastbar.

 

Verlauf der Vena cephalica

Die V. cephalica entsteht durch den Zusammenfluss der V. mediana cubiti, der V. mediana antebrachii und weiteren, aus dem dorsalen Venengeflecht stammenden Gefäßen. Nach der Vereinigung verläuft das Gefäß radialseitig palmar am Unterarm. Die Vene ist oberflächlich gelegen, so dass sie häufig für Punktionen am lateralen Ellenbogen genutzt wird. Weiter proximal verläuft das Gefäß im Sulcus bicipitalis und zieht dann im Sulcus deltoideopectoralis am Unterrand des M. deltoideus in die Fossa infraclavicularis (Mohrenheim-Grube). Nach Aufnahme der V. thoracoacromialis mündet die V. cephalica in die V. axillaris, die ihrerseits in die V. subclavia übergeht, die wiederum in die V. brachiocephalica und damit später in die V. cava superior mündet.

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