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Narkoseeinleitung

Die laparoskopische Zäkumresektion wird routinemäßig in Allgemeinanästhesie als Intubationsnarkose durchgeführt. Grundsätzlich ist die Narkosetechnik als balancierte aber auch als total intravenöse Anästhesie (TIVA) möglich. Da es sich hierbei um einen minimalinvasiven Eingriff handelt, erfolgt die Blutdruckmessung standardmässig noninvasiv. Eine invasive Blutdruckmessung und ein zentralvenöser Katheter kann bei Patienten mit entsprechenden kardialen Vorerkrankungen in Erwägung gezogen werden. Das Legen einer Magensonde und eines Blasenkatheters ist obligat. Weiterhin sollten zwei Venenverweilkanülen mit verlängerten Infusionsleitungen gelegt werden, da intraoperativ beide Arme angelagert werden müssen. 30 min vor Operationsbeginn sollte eine Antibiotikaprophylaxe mit einem Cephalosporin und Metronidazol erfolgen.

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Erläuterung

Das Team Time Out (TTO) zwischen Anästhesisten, Chirurgen und Pflegepersonal erörtert patienten- und operationsspezifische Besonderheiten.

Während des Eingriffs ist auf eine ausreichende Flüssigkeitssubstitution zu achten, da die Patienten durch die präoperative Darmvorbereitung einen erheblichen Flüssigkeits- und Elektrolytverlust erleiden.  

Das Kapnoperitoneums führt zu einem Abfall des venösen Rückstromes und zu einer Abnahme des Herz-Zeit-Volumens. Die Dehnung des Peritoneums kann zu vagaler Reizantwort und zu Bradykardien führen. Auch die Beatmungsdrücke steigen, so dass eine Optimierung der Narkosebeatmung durchaus sinnvoll ist. Leichte Kopftieflagerung kann der Abnahme des Herzzeitvolumens entgegenwirken.

 In Abhängigkeit von der OP-Dauer können mittellang wirkende Muskelrelaxantien eingesetzt werden (Cis-Atracurium).

 
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Postoperatives Vorgehen

Eine zügige postoperative Extubation ist im Rahmen der Fast-Track-Anästhesie bei diesem Eingriff unbedingt anzustreben. Die Magensonde kann nach Rücksprache mit dem Operateur vor Extubation entfernt werden.
Die weitere postoperative Betreuung findet zunächst auf der Wachstation statt.

Dem Anästhesisten sollten folgende Informationen mitgeteilt werden:

  1. Lage der Drainagen
  2. Anordnungen zu Nüchternheit und Kostaufbau
  3. Anordnungen zur weiteren Therapie (Antibiotika)
  4. Beginn der postoperativen Antikoagulantientherapie

 

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