Didaktisch aufbereitet

Online-OPs mit Full-HD-Videos, Text und Grafiken.

Garantierte Erfahrung

Alle Inhalte geprüft durch den Deutschen Ärzte-Verlag.

Flexible Nutzung

Beiträge im Abo oder als Einzelbeitrag erhältlich.

Sofort verfügbar

Inhalte können direkt nach dem Kauf genutzt werden.

1

Narkoseeinleitung

Für diese Operation ist eine Allgemeinanästhesie mit Intubation in aller Regel das Narkoseverfahren der Wahl. Da die postoperativ zu erwartenden Schmerzen in aller Regel mit peripheren Analgetika und niedrig potenten Opioiden gut beherrschbar sind, ist die Anlage eines Periduralkatheters nicht indiziert. Nur bei zu erwartenden Verwachsungen nach zahlreichen abdominellen Voroperationen kann im Ausnahmefall ein Periduralkatheter von Vorteil sein. In Abhängigkeit vom kardiovaskulären Risiko des Patienten kann die Anlage einer arteriellen Blutdruckmessung und eines zentralvenösen Katheters erforderlich werden. Die Anlage einer Magensonde ist zur Entlastung eines durch die Maskenbeatmung möglicherweise inflatierten Magens obligat.

2

Erläuterung

Das Team Time Out (TTO) zwischen Anästhesisten, Chirurgen und Pflegepersonal erörtert patienten- und operationsspezifische Besonderheiten.

Patienten, die offen cholecystektomiert werden, sollten bereits intraoperativ eine Prophylaxe zur Behandlung der postoperativen Übelkeit erhalten.

Auf eine ausreichende intraoperative Relaxierung bis zum Wundverschluß in enger Kommunikation mit den Operateuren muss geachtet werden. Zum Ende der Operation müssen die Patienten, die keine Periduralanästhesie erhalten haben, ausreichend mit peripher wirkenden Analgetika und niedrig potenten Opioiden zur Sicherung einer adäquaten Schmerztherapie versorgt werden.

3

Postoperatives Vorgehen

Die postoperative Überwachung erfolgt in der Regel im Aufwachraum. Eine intensivstationäre Überwachung ist nur bei kardiopulmonalem Risiko indiziert und sollte am OP-Ende gemeinsam vereinbart werden. Die Lokalisation der Drainagen sollte auf dem Operationsprotokoll vermerkt und an die nachbehandelnde Station übergeben werden. Gleiches gilt für Anordnungen zum postoperativen Ernährungsaufbau und einer ggfs. weiterzuführenden Antibiotikabehandlung.

Wird ein Periduralkatheter angelegt, ist nach atraumatischer Anlage die erste Gabe der Thromboseprophylaxe (subkutanes niedermolekulares Heparin) zur Thromboseprophylaxe nach 4 Stunden möglich. Hierzu wird der Anästhesist seine Anordnung auf dem postoperativen Anordnungs-/ Aufwachraumprotokoll vornehmen.

Kostenpflichtiger Inhalt

Registrierungspflichtiger Inhalt