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Lokalanästhesie

Die Portimplantation mittels Punktion der V. subclavia eignet sich sehr gut als ambulanter Eingriff in Lokalanästhesie.

Für eine Portkatheterimplantation ist grundsätzlich auch die Durchführung einer Allgemeinanästhesie als Intubationsnarkose oder auch als Narkose mit Larynxmaske möglich.

Neben einem sicheren peripheren Venenzugang ist außer dem üblichen Basismonitoring mit EKG, nichtinvasiver Blutdruckmessung und Messung der peripheren Sättigung kein weiteres invasives Monitoring nötig.

Die Gabe eines Antibiotikums ist in der Regel nicht nötig. Sollte doch eine antibiotische Therapie vor Implantation des Portsystems erwünscht sein, dann sollte diese mit dem Operateur hinsichtlich des Zeitpunkts der Gabe abgesprochen werden (routinemässige Gabe vor Einleitung der Narkose).

In der Klinik des chirurgischen Autors dieses Beitrages werden 30 ml Xylocain1 % entlang der geplanten Schnittführung sowie in den Bereich der Portkammer/Porttasche injiziert. Hierbei ist darauf zu achten, dass insbesondere die Haut und der Bereich des Musculus pectoralis, an dem die Portkammer festgenäht wird, gut betäubt ist. Für die suffiziente Wirkung der Lokalanästhesie ist auf eine ausreichende Zeit zwischen Injektion und Hautschnitt zu achten.

 

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Erläuterung

Neben der Durchführung einer Allgemeinanästhesie kann häufig mit dem Patienten und Chirurgen auch ein anästhesiologisches Stand by vereinbart werden. Voraussetzung dafür ist natürlich das Einverständnis des Patienten und die grundsätzliche Möglichkeit des Chirurgen, die geplante OP auch in Lokalanästhesie durchführen zu können. Das Stand by des Anästhesisten beinhaltet dann die Durchführung des intraoperativen Monitorings (z.B. bei Intensiv-Patienten unabdingbar) sowie die Gabe von sedierenden und/oder analgesierenden Medikamenten zusätzlich zur Lokalanästhesie, wenn vom Patienten gewünscht und zur erforderlichen Schmerzfreiheit notwendig.

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Postoperatives Vorgehen

Die postoperative Überwachung der Patienten erfolgt in jedem Fall im Aufwachraum, Intensiv-Patienten können direkt postoperativ auf ihre Intensivstation zurückverlegt werden.

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