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E-Learning wird für junge Ärzte immer wichtiger

Prof. Dr. Hans-Joachim Meyer, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, spricht über die Ziele seines Verbands, die chirurgische Ausbildung in den Bereichen Computersimulation und E-Learning-Angebote zu fördern. Gerade Studenten und Berufsanfänger lernen heute nicht mehr nur aus dem Lehrbuch, sondern vernetzten sich und lernen auch anhand digitaler Angebote.

Die Akquise junger Kollegen für die Gesellschaft sei eine der wichtigsten Aufgaben, vor allem um die Einheit in der deutschen Chirurgie zu fördern, so Meyer. Man wolle von anderen Selbstverwaltungsorganen und wenn möglich sogar von der Politik wahrgenommen werden. Dazu müssten alle Mitglieder des Fachs auf Augenhöhe zusammen arbeiten.

Social Media auch für Chirurgie relevant

Die Begeisterung für die Chirurgie solle beim Nachwuchs während der studentischen Ausbildung und im praktischen Jahr entfacht werden. Es sei wichtig, die jungen Kollegen nicht als „Hakenhalter“ zu benutzen, sondern aktiv in den Klinikalltag einzubinden. Auch das direkte Gespräch sollte immer wieder gesucht werden, so Meyer. Die junge Generation sei über Social-Media-Kanäle heutzutage so gut vernetzt, dass alle Institutionen und Kliniken, die sich um sie kümmern, in kürzester Zeit im positiven wie im negativen Sinn bekannt würden. Bereits einen Schritt zuvor, in der Schule, soll es bei der Berufsberatung ähnliche Gespräche geben, um die Möglichkeiten und Perspektiven der Chirurgie vorzustellen.

Den großen Bedarf an digitaler Weiterbildung, E-Learning und Computersimulation bestätigt Meyer. Heutzutage sei das Erlernen von OP-Techniken viel leichter, wenn diese am Computer simuliert werden können. Solche digitalen Trainingsplätze seien für viele Institutionen noch interessanter, wenn sie finanziell erschwinglich würden. Meyer kann sich durchaus vorstellen, dass diese Art der Vorbereitung bald auch für die Patientenaufklärung genutzt wird.