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Eingriffe auch im hohen Alter sinnvoll

Häufig stellt sich die Frage, ob bei Gefäßerkrankungen Eingriffe im Alter minimalinvasiv oder interventionell zu behandeln sind. Das sei abhängig von der Art der Erkrankung, erklärt Prof. Dr. E. Sebastian Debus, Direktor des universitären Herzzentrums Hamburg.

Beim Beispiel Schlaganfall zeigten die Therapieergebnisse Vorteile bei der OP gegenüber der endovaskulären Behandlung mit Stent. Bei der krankhaften Erweiterung der Bauchschlagader bringe die Stent-Behandlung allerdings bessere Ergebnisse.

Auf jeden Fall empfehlenswert seien regelmäßige Gefäß-Screenings. Die Methode sei technisch nicht aufwändig und könne auch von jedem nicht auf Gefäßerkrankungen spezialisiertem Hausarzt durchgeführt werden.

Die Intervalle kommen dabei auf die Befunde an. Wenn beispielsweise bei einer gescreenten Person für eine krankhafte Erweiterung der Bauchschlagader ein normaler Befund erhoben wurde, sei ein 10-Jahres-Intervall ausreichend. Wenn hingegen der Verdacht auf Durchblutungsstörungen bestünde, die der Patient aber bisher nicht bemerke, solle das Screening jedes Jahr durchgeführt werden.