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iPad vereinfacht Kommunikation im Krankenhaus

Mit dem iPad oder iPhone zur Visite? Das ist künftig möglich, sagt Dr. Rüdiger Lohmann, Facharzt für Chirurgie, medizinische Informatik und Geschäftsführer der Lohmann & Birkner Health Care Consulting GmbH in Berlin. Zwar nutzen Ärzte Smartphones und Tablets rege in ihrem Alltag, aber bislang nicht im Krankenhaus.

Die wichtigsten Gründe hierfür: Die Software, die die Informationen auf Tablets und Smartphones überträgt, steht im Krankenhaus oft nicht zur Verfügung. Zudem kostet die neue Technologie Geld und es ist nicht klar, ob Datenschutzbestimmungen garantiert werden können. Es gibt sichere Konzepte für die Datenübertragung, sagt Lohmann. Dennoch seien Skepsis und Unwissen im Umgang mit der neuen Technologie selbst in den IT-Abteilungen der Krankenhäuser die Regel.

Tablets und Smartphones erleichtern Dokumentation

Dabei eignen sich Tablets laut Lohmann hervorragend für eine ganze Reihe von Arbeitsabläufen in Kliniken. Um diese Arbeitsabläufe zu identifizieren, müsse man feststellen bei welchen Prozessen viele Informationen anfallen, wo Informationen selbst produziert werden und bei welchen Prozessen der Arzt mobil unterwegs ist. Für Arbeitsabläufe, auf die diese drei Kriterien zutreffen, seien Tablets ideal.

Vereinfachen Mobile Devices die Kommunikation der Kollegen untereinander? Ja, sagt Lohmann. Beispielsweise habe heute häufig der Arzt, der den Nachtdienst macht, am Tag vorher und am Folgetag frei. Wer die Prozesse auf einem iPad dokumentiert, könne die Informationen leicht an nachfolgende Kollegen übermitteln. Aufgaben für die Visite können hier hinterlegt werden. Und noch einen Vorteil gegenüber Papier benennt Lohmann: Das iPad eignet sich viel besser als Zettel, die immer wieder verloren gehen.