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Durchführung einer Kommissuroplastik Teil 2

Chefarzt Dr. med. Kai-Hendrik Busch präsentiert nun den zweiten Teil zur Erstellung einer Kommissuroplastik. Der Beitrag ist Teil der Kursreihe "Chirurgische Basistechniken" und wurde auf dem Jahreskongress der DGCH in München im Mai 2013 aufgenommen. Die Lappenplastiken werden am Kunststoffmodell simuliert. In diesem Beitrag wird die Durchführung einer Lappenplastik in Form der Kommissuroplastik vervollständigt.

Ähnlich wie die Z-Plastik ist die Kommissuroplastik eine Lappenplastik zur Narbenkorrektur. Um die Vertiefung der Kommissur wiederherzustellen erfolgt das entsprechende Verschwenken der Dreiecke, was bereits im ersten Teil von Dr. med. K.-H. Busch gezeigt wurde. Auch bei dieser Lappenplastik ist auf eine ausreichende Durchblutung zu achten, welche bei größer gewählten Winkeln sicherer gewährleistet werden kann. Somit wählt Dr. med. K.-H. Busch auch bei der Kommissuroplastik die Winkel von 60° entsprechend der Technik zur Z-Plastik. Dr. med. K.-H. Busch legt zusätzlich eine Inzision für die Spitze des 5. Dreiecks an, so dass dieses besser in die Lappenplastik integriert werden kann.

Im zweiten Teil zeigt Dr. med. K.-H. Busch nun die Fixierung der Ecknähte, so dass die verschwenkten Dreiecke in Position gehalten werden. Dies ermöglicht im Weiteren die Naht der Schenkel der Kommissuroplastik, wobei eine intrakutane Nahttechnik kosmetisch ansprechender, im Modell jedoch schwieriger umzusetzen ist.

Der in zwei Teilen von Dr. med. Kai-Hendrik Busch betreute Kursbeitrag zeigt die Durchführung einer Lappenplastik als Kommissuroplastik. Eine weitere Lappenplastik zur Narbenkorrektur ist die Z-Plastik, welche ebenfalls in zwei Teilen die Durchführung erläutert.