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Durchführung einer Z-Plastik Teil 2

Dargestellt ist hier der zweite Teil zur Durchführung einer Z-Plastik. Chefarzt Dr. med. Kai-Hendrik Busch erläuterte im ersten Teil die Planungsskizze sowie das Exzidieren der Narbe und Inzidieren der Schenkel. In diesem Beitrag wird die Durchführung der Lappenplastik in Form einer Z-Plastik komplettiert. Die Lappenplastiken sind Teil des basischirurgischen Nahtkurses.

Dr. med. K.-H. Busch demonstriert am Modell die Z-Plastik. Diese Lappenplastik dient der Narbenkorrektur. Die Narbenkorrektur ergibt bei der Z-Plastik einen Längengewinn, der laut Dr. med. K.-H. Busch abhängig ist von den angesetzten Winkeln. Je größer die Winkel gewählt werden, desto größer ist der Längengewinn. Bei der Z-Plastik muss somit ein Befundadaptiertes Vorgehen erfolgen. In dem von Dr. med. K.-H. Busch gezeigten Beispiel zur Z-Plastik liegen diese bei 60°.

Durch Fixierung der Ecknähte erreicht Dr. med. K.-H. Busch das Verschwenken der Dreiecke, woraus der Längengewinn bei der Z-Plastik resultiert. Diese Lappenplastik hebt somit die Kontraktur über dem betroffenen Gelenk auf und stellt dadurch die Beweglichkeit wieder her. Grundvoraussetzung für den Erfolg einer Z-Plastik muss demnach ein intaktes Gelenk sein. Die Bewegungseinschränkung darf letztlich nur auf der Narbe beruhen. Die Lappenplastik endet mit der Dokumentation des Längengewinns.

Der hier von Dr. med. Kai-Hendrik Busch dargestellte Kursbeitrag zeigt die Durchführung einer Lappenplastik. Am Kunststoffmodell kann diese Lappenplastik an jeder Weiterbildungsklinik geübt werden, wovon insb. Assistenten in der Weiterbildung profitieren.